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Was Yogalehrer und Yogalehrerinnen verdienen

Aktualisiert: 4. Aug. 2023

Hey Leute, ich möchte euch heute von meiner Reise als Yogalehrer erzählen. Es sind nun schon ganze 10 Jahre vergangen, seit ich meine Matte zum ersten Mal ausgerollt und meine erste Stunde unterrichtet habe. Klingt super, oder? Aber hey, das war nicht immer der Fall!

Lasst mich euch die Backstory erzählen. Vor einer Dekade habe ich mich mit einer Mischung aus Begeisterung und Nervosität in die Welt des Yogalehrens gestürzt. Ich habe Kerzen angezündet und meine Matte ausgerollt - bereit, die Welt mit meinen Yoga-Weisheiten zu erobern. Klingt nach einem großartigen Start, oder? Nun ja, nicht ganz.


In den ersten paar Jahren waren meine Stunden oft still. Wie, wirklich still. Es war nicht so, als würde ich vor ausverkauften Klassen stehen und die Schüler um meine Anleitung kämpfen. Tatsächlich war es eher wie eine private Stunde für mich selbst, in der ich meine Haltungen übte und meinen Atem fokussierte. Klingt nicht nach dem aufregendsten Yoga-Unterricht, oder?


Aber hey, ich habe nicht aufgegeben. Ich habe weiter gemacht, Tag für Tag, Woche für Woche. Egal, ob da jemand war oder nicht. Die Stille hat mich nicht abgeschreckt, sie hat mich angetrieben. Ich wusste tief in meinem Herzen, dass ich auf dem richtigen Weg war - auch wenn ich meinen Weg im Dunkeln fand.


Mit der Zeit hat sich etwas Magisches ereignet. Langsam aber sicher begannen ein paar neugierige Seelen den Weg zu meinem Stunden zu finden. Es war wie ein kleines Geheimnis, das von Mund zu Mund weitergegeben wurde. Ich habe nie aufgehört, an die Kraft des Yoga zu glauben, an die Veränderungen, die es in den Menschen bewirken kann. Und das hat sich ausgezahlt.


Die Klassen wurden allmählich größer. Die Stille wurde durch das Summen von Atemzügen und das Rascheln von Matten ersetzt. Die Gemeinschaft wuchs, und meine Liebe zum Yoga wurde geteilt. Die Nächte, in denen ich vor einer leeren Klasse stand, schienen plötzlich so weit entfernt zu sein.


Und jetzt, da ich auf diese 10-jährige Reise zurückblicke, bin ich überwältigt von Dankbarkeit. Ich habe gelernt, dass Erfolg nicht darin besteht, vor ausverkauften Klassen zu stehen. Erfolg liegt in den Verbindungen, die wir knüpfen, in den Leben, die wir berühren, in den Seelen, die wir inspirieren.


Also hier bin ich, immer noch auf meiner Matte, jeden Morgen. Aber jetzt höre ich nicht mehr nur meine eigene Stimme. Ich höre die Atemzüge, das Flüstern der Bewegungen und das leise Lachen. Und ich weiß, dass jede Sekunde der Geduld, jede Einheit der Ausdauer, es wert war.


Für all diejenigen da draußen, die am Anfang stehen und vielleicht vor leeren Räumen stehen - gebt nicht auf. Der Weg mag holprig sein, aber es ist ein Weg des Wachstums, der Veränderung und des Lernens. Glaubt an euch, habt Geduld und haltet durch. Denn am Ende ist es die Reise wert.


Die Einkommensrealität von Yogalehrern und -lehrerinnen: Ein Blick hinter die Kulissen


Yoga hat sich in den letzten Jahrzehnten von einer spirituellen Praxis zu einer weltweit beliebten körperlichen und geistigen Übung entwickelt. Millionen von Menschen auf der ganzen Welt praktizieren Yoga regelmäßig, sei es für körperliche Fitness, Stressabbau oder spirituelles Wachstum. Doch während Yoga für viele eine Herzensangelegenheit ist, werfen wir in diesem Artikel einen Blick auf die oft übersehene Realität: Was verdienen Yogalehrer und -lehrerinnen tatsächlich?

Vielfalt der Einkommensquellen:


Das Einkommen von Yogalehrern setzt sich aus verschiedenen Quellen zusammen. Viele Yogalehrer unterrichten in Studios, Fitnesscentern oder Community-Zentren. Sie erhalten oft ein festes Honorar pro Unterrichtsstunde, das je nach Standort, Erfahrung und Vereinbarung variiert. Einige Lehrer werden auch auf selbständiger Basis tätig, indem sie eigene Klassen anbieten oder private Einzelstunden geben. Abgesehen vom Unterricht können Yogalehrer auch durch Workshops, Retreats, Online-Kurse, Bücher und Merchandising-Einnahmen Einkommen generieren.

Herausforderungen bei der Einkommensstabilität:


Obwohl Yoga an Popularität gewonnen hat, stehen viele Yogalehrer vor Herausforderungen, was ihre finanzielle Stabilität betrifft. Insbesondere Anfänger leiden oft unter unregelmäßigen Stundenplänen und niedrigen Stundenlöhnen. Studios können eine beträchtliche Gebühr für den Klassenraum und die Werbung verlangen, was den Gewinn der Lehrer weiter schmälert. Saisonalität und Marktkonkurrenz können ebenfalls zu Schwankungen im Einkommen führen.

Der Einfluss der Erfahrung:


Erfahrenere Yogalehrer haben oft die Möglichkeit, höhere Honorare zu verlangen. Ihr Wissen und ihre Fähigkeiten sind gefragt, und sie haben oft einen treuen Kundenstamm aufgebaut. Einige etablierte Lehrer schaffen es, ihre Marke zu etablieren und online zahlungspflichtige Kurse anzubieten, was ihre Einkommensmöglichkeiten erweitert.

Die Bedeutung der Diversifizierung:


Angesichts der Einkommensunsicherheit ist es für Yogalehrer ratsam, ihre Einkommensquellen zu diversifizieren. Dies kann die Teilnahme an verschiedenen Studios oder das Angebot von Online-Kursen und Workshops beinhalten. Die Nutzung von Social Media und die Schaffung einer starken Online-Präsenz können helfen, das Publikum zu erweitern und somit das Einkommen zu steigern.

Fazit:


Yogalehrer und -lehrerinnen verfolgen oft ihre Leidenschaft, indem sie anderen Menschen helfen, körperliche und geistige Gesundheit zu erreichen. Während die intrinsische Belohnung unbezahlbar ist, ist es wichtig, sich der finanziellen Realität bewusst zu sein. Die Einkommensspanne für Yogalehrer ist breit und hängt von Faktoren wie Standort, Erfahrung, Kundentreue und Diversifizierung ab. Letztendlich kann eine kluge Herangehensweise an die Einkommensgestaltung dazu beitragen, sowohl die Leidenschaft für Yoga zu leben als auch finanzielle Stabilität zu erreichen.


Die genauen Einkommenszahlen von Yogalehrern in Österreich können stark variieren, abhängig von den genannten Faktoren. Hier sind jedoch einige beispielhafte Schätzungen:

  • Anfänger: Ein frisch ausgebildeter Yogalehrer könnte anfangs in etwa 20 bis 30 Euro pro Unterrichtsstunde verdienen, wenn er in Fitnessstudios oder kleinen Studios unterrichtet. Das Einkommen könnte je nach Standort und Nachfrage variieren.

  • Erfahrene Yogalehrer: Lehrer mit mehrjähriger Erfahrung, einer breiten Schülerbasis und vielleicht einer Spezialisierung könnten in der Lage sein, zwischen 30 und 50 Euro oder sogar mehr pro Stunde zu verlangen. Privatstunden oder spezielle Workshops könnten höhere Honorare erzielen.

  • Studioinhaber: Yogalehrer, die ihre eigenen Studios betreiben, haben die Möglichkeit, Einkommen aus den Mitgliedschaftsgebühren der Schüler zu generieren. Die Einnahmen hängen stark von der Größe des Studios, der Anzahl der Schüler und der allgemeinen Wirtschaftlichkeit ab.

  • Online-Unterricht: In den letzten Jahren haben sich Online-Yogakurse immer stärker verbreitet. Einige Lehrer bieten kostenpflichtige Online-Kurse oder Abonnementdienste an, die zusätzliches Einkommen generieren können.

Es ist wichtig zu beachten, dass diese Zahlen nur Schätzungen sind und die tatsächlichen Einkommen stark variieren können. Die Einkommenssituation hängt von vielen Faktoren ab, und Yogalehrer müssen oft mehrere Quellen nutzen, um ein stabiles Einkommen zu erzielen. Einige könnten auch in anderen Bereichen wie Wellness-Coaching, Körperarbeit oder verwandten Tätigkeiten tätig sein, um ihre Einkommensbasis zu diversifizieren.


Beispiel: Lass uns die verschiedenen Einkommensquellen zusammenrechnen, um das monatliche Einkommen zu ermitteln:

Yogastunden im Studio: 5 Stunden/Woche * 4 Wochen = 20 Stunden/Monat

  • Stundenlohn: 30 €/Stunde

  • Einkommen aus den Yogastunden: 20 Stunden * 30 €/Stunde = 600 €


Yoga Workshop: Einmal im Monat

  • Teilnahmegebühr: 45 €/Teilnehmer (bei mindestens 5 Teilnehmern)

  • Angenommen, es nehmen 5 Teilnehmer teil: 5 Teilnehmer * 45 € = 225 €


Privatstunden: 3 Privatstunden/Woche * 4 Wochen = 12 Privatstunden/Monat

  • Stundenlohn: 60 €/Stunde

  • Einkommen aus den Privatstunden: 12 Stunden * 60 €/Stunde = 720 €


Jetzt addieren wir die Einkommen aus den verschiedenen Quellen zusammen:

Einkommen aus den Yogastunden + Einkommen aus dem Workshop + Einkommen aus den Privatstunden = 600 € + 225 € + 720 € = 1545 €

Warum das Angebot kostenloser Yoga-Stunden oder "Pay as you can" (Zahle, wie du kannst) kann negative Auswirkungen haben?


  1. Unterwertung der Arbeit: Durch kostenlose Yoga-Stunden oder sehr niedrige Beiträge könnten Yogalehrer ihre eigene Arbeit und Fachkenntnisse unterbewerten. Dies könnte sich negativ auf die Wahrnehmung der Yogalehrer als professionelle Dienstleister auswirken.

  2. Qualitätswahrnehmung: Ein kostenloser oder sehr geringfügiger Betrag könnte von manchen Menschen als Indikator für mindere Qualität wahrgenommen werden. Dies könnte die Teilnehmer davon abhalten, ernsthaft von den Stunden zu profitieren.

  3. Fehlende Wertschätzung: Kostenlose Klassen könnten dazu führen, dass Teilnehmer die Arbeit des Lehrers nicht angemessen wertschätzen. Dies könnte sich negativ auf die Hingabe der Schüler zum Unterricht auswirken.

  4. Finanzielle Instabilität: Für Lehrer könnte das Angebot kostenloser Klassen oder "Pay as you can" zu finanzieller Instabilität führen. Es könnte schwierig sein, ein nachhaltiges Einkommen zu erzielen, das die Lebenshaltungskosten und die professionellen Bedürfnisse deckt.

  5. Professionelle Entwicklung: Wenn Lehrer kontinuierlich kostenlose Klassen anbieten, könnten sie weniger Anreize haben, in ihre berufliche Weiterentwicklung zu investieren oder fortgeschrittene Qualifikationen zu erwerben.

  6. Verwässerung des Wertes von Yoga: Das kostenlose Angebot von Yoga-Stunden könnte dazu führen, dass Yoga als etwas angesehen wird, das "jeder" machen kann, ohne den Wert der Fachkenntnisse und der tiefen Praxis zu erkennen.

Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass die Situation komplex ist und es Situationen gibt, in denen kostenlose oder "Pay as you can"-Angebote sinnvoll sein können. Diese könnten als Marketinginstrument dienen, um neue Schüler anzuziehen oder Yoga in Gemeinschaften mit begrenztem Zugang zu fördern. Ein ausgewogenes Herangehen ist wichtig, um sicherzustellen, dass sowohl die Bedürfnisse der Lehrer als auch die der Schüler erfüllt werden.


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